Use Case: Regulatorisch konforme Kreditwürdigkeitsprüfung mit einfachen, transparenten Algorithmen
Seit über 30 Jahren erforschen Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung einfache, transparente Entscheidungsalgorithmen, die auf Prinzipien der Kognitionsforschung basieren. Diese Modelle nutzen wenige, zentrale Informationen und orientieren sich an der Art und Weise, wie Menschen intuitiv und effektiv Entscheidungen treffen
In Zusammenarbeit mit der Schufa wurde ein solcher Algorithmus für die Bewertung der Kreditwürdigkeit entwickelt. Die Vorteile im Überblick:
Minimale Datennutzung: Der Algorithmus benötigt nur 12 der 250 Variablen der Schufa.
Höhere Prognosekraft: Trotz der Einfachheit erzielt der Algorithmus bessere Vorhersagen.
Hohe Verständlichkeit: Die Entscheidungslogik ist für Verbraucher und Unternehmen einfach nachvollziehbar, entscheidend für Transparenz und Vertrauen.
Regulatorische Konformität: Der Algorithmus erfüllt sämtliche Anforderungen der EU-KI-Verordnung ohne zusätzlichen Aufwand für komplexe Audits.
Neue Geschäftsmöglichkeiten: Durch die Vereinfachung und erhöhte Effizienz eröffnen sich neue datengetriebene Services, etwa im Bereich fairer Kreditvergabe oder Finanzberatung.
Pressemeldung:
Neuer Schufa-Score ersetzt bisherigen Score und startet 2026
Handelsblatt: 03.09.2025